„Wissenschaftssalon“ der EH ist einmalig an deutschen Hochschulen – Praxis und Wissenschaft im Dialog

Am Donnerstag 22.01.2026 lud das Projekt E(H)laboriert unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Stammer und Prof. Dr. Ute Karl zu einem Wissenschaftssalon ein – ein deutschlandweit einmaliges Format zum Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft. E(H)laboriert wird vom Bund-Länder-Programm FH-Personal fünf Jahre gefördert und läuft noch bis 2028. Führende Vertreter*innen aus dem sozialen Feld sowie Wissenschaftler*innen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg setzen sich mit Fragen der Personal- und Methodenentwicklung im sozialen Feld auseinander. Dr. Maria Rehm, die eine Tandemstelle an der Evangelischen Hochschule und beim Kreisdiakonieverband Ludwigsburg hat, berichtete von ihren aktuellen Forschungsvorhaben.

Anschließend lud Dr. Sandra Habeck, Projektkoordinatorin, alle zu einer Reflexion über die Wirkung des Austauschformates ein. Die Reflexionsrunde zeigte sich als eine Sternstunde in der Zusammenarbeit zwischen der EH Ludwigsburg und den Praxispartner*innen. Der Vertreter des Projektträgers Jülich, Dr. Daniel Ehlebracht, erlebte einen lebendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Die Vernetzungs- und Austauschveranstaltungen sowie die Tandemstellen wurden von den Praxispartner*innen als gute Möglichkeiten gesehen, die Perspektiven aus Forschung und Praxis zu verzahnen. Der sozialpolitische Vorstand des Diakonischen Werkes Württemberg (DWW), Dr. Kornelius Knapp, betonte: „Durch dieses dialogische Format findet eine forschungsbezogene Durchdringung von Praxis statt, die in dieser Form einzigartig ist“.

Praxispartner*innen sind das Diakonischen Werk Württemberg, die Evangelischen Gesellschaft Stuttgart, die Stadt Ludwigsburg und der Kreisdiakonieverband Ludwigsburg.