Wir sind ungewöhnlich international – Partnerschaften mit zwei weiteren Universitäten in Irland und Luxemburg

Internationalität gehört zur strategischen Ausrichtung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg in Lehre, Praxis und Hochschulpartnerschaften. Es geht um langfristige Kooperationen mit 58 Hochschulen und Praxispartnern im Ausland. Diese ermöglichen Studierenden, sowohl Theoriephasen als auch Praxissemester oder Projektpraktika im Ausland zu absolvieren. Seit dem Sommersemester 2025 sind zwei weitere Universitäten dabei: die Ulster University in Irland und die Université du Luxembourg.

Der internationale Austausch wird auf mehreren Ebenen gelebt – durch Studierende und Dozierende, in Lehre, Forschung und Praxis sowie in digitalen, hybriden und klassischen Präsenzformaten.

Ein besonderes Augenmerk legt die Hochschule auf niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Studierende können im Rahmen des Projektstudiums an einwöchigen Auslandsaufenthalten teilnehmen. Aktuell wird beispielsweise eine Projektreise nach Prag angeboten zum Thema „Wellbeeing and Happiness in Helping Professions“. Solche Formate eröffnen internationale Lernräume auch für diejenigen, die aus familiären, beruflichen oder finanziellen Gründen keinen längeren Aufenthalt realisieren können.

Internationale Perspektiven werden zudem in die Lehre in Ludwigsburg integriert. In sogenannten Joint-Teaching-Formaten gestalten Professor*innen gemeinsam mit Lehrenden von Partnerhochschulen aus dem globalen Süden englischsprachige Lehrveranstaltungen. Gastdozierende aus dem Ausland bringen ihre Perspektiven transdisziplinär ein. Im April wird die nächste „International Week“ an der Evangelischen Hochschule stattfinden. Mit dabei sind unter anderen Dozierende der University of British Columbia in Kanada, der Makerere University in Uganda, der Universidad Catolíca de Santa Maria in Peru und des Rajagiri College in Indien.

Auch inhaltlich ist Internationalität fest im Curriculum verankert mit Themen wie Menschenrechte, Migration, internationale Sozialpolitik oder globale soziale Ungleichheit, ergänzt durch die internationale Vernetzung der Lehrenden, die Erfahrungen aus Forschung, Praxis und Austauschprogrammen in die Lehre einfließen lassen. Professor*innen und Lehrende sind in internationale Netzwerke, wie der European Conference of Social Work Education (ECSWE), der European Conference of Social Work Research (ECSWR) und anderen Forschungsnetzwerken eingebunden. Professor*innen waren in den letzten Monaten in Südafrika und Kanada, Belgien und Spanien. 

Internationale Studierende sind an der EH willkommen. Über Stipendienprogramme werden vor allem Incomings aus dem Globalen Süden - etwa aus Peru, Uganda oder Indien - eingeladen, ein Semester an der EH zu verbringen.