Übersicht Stipendien

1. Erasmus+ an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg für Studierende: Theoriesemester (SMS)

Die Evangelische Hochschule Ludwigsburg verfügt über eine Erasmus-Charter mit Gültigkeit von 2014 bis 2020. In der European Policy Statement (EPS) wird die allgemeine Strategie der Hochschule dargestellt.

Das International Office hat ein jährliches Kontingent an Erasmus-Stipendien, die es an Studierende der Evangelischen Hochschule vergibt. Hier finden Sie eine Übersicht der Partneruniversitäten der EH Ludwigsburg im Erasmus+ Programm (Stand: April 2017). Ein Erasmus+-Stipendium muss direkt beim IO beantragt werden! 
Vorteile eines Studiums im Ausland:

  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium (SMS)

  • reguläre Immatrikulation an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Evangelische Hochschule Ludwigsburg eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (Inter-Institutional Agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE der EH Ludwigsburg)
  • Studierende müssen Staatsangehörige eines der Erasmus-Teilnahmeländer sein, um am Programm teilnehmen zu können. Studierende aus Nicht-EU-Ländern können am Erasmus-Programm teilnehmen, sofern sie regulär an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und ihr gesamtes Studium dort absolvieren.

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Plätze pro Partnerhochschule begrenzt sind. Gibt es für eine Zielhochschule mehr Bewerbungen als Plätze, findet ein Auswahlprozess statt durch ein Auswahlkomitee bestehend aus Erasmus-Koordinator/in und weiteren VertreterInnen des International Office. Die BewerberInnen werden auf der Basis ihrer akademischen Leistungen, ihrer Sprachkompetenzen sowie ihrer persönlichen Motivation und ihren interkulturellen Kompetenzen bewertet.  

Die Bewerbung sollte Folgendes enthalten:

  • Bewerbungsformular mit Modulplanentwurf
  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf (Europass)
  • Zeugnis der Sprachkenntnisse in der Studiensprache
  • Immatrikulationsbescheinigung

Fördersätze Studierendenmoblilität Theoriesemester (SMS)

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).

Förderung Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/19:

Ab Sommersemester 2018 umfasst die Förderdauer je Studierendem die Gesamtdauer des Aufenthalts an der Partnerhochschule.
Monatlicher Förderbetrag:

  • Gruppe 1: 500,-- Euro
    (u.a. Zielländer Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich)
  • Gruppe 2: 450,-- Euro
    (u.a. Zielländer Belgien, Niederlande, Spanien, Tschechien, Türkei)
  • Gruppe 3: 400,-- Euro
    (u.a. Zielländer Litauen, Polen, Rumänien)

Förderung ab Sommersemester 2019 (Förderraten vom DAAD national festgelegt):

  • Gruppe 1: 420,-- Euro
    (u.a. Zielländer Dänemark, Finnland, Irland,Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich)
  • Gruppe 2: 360,-- Euro
    (u.a Zielländer Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien)
  • Gruppe 3: 300,-- Euro
    (u.a. Zielländer Litauen, Polen, Rumänien, Tschechische Republik,Türkei)

Verpflichtende Sprachtests

Die Europäische Kommission hat eine Online-Sprachenförderung für insgesamt 18 Sprachen zur Verfügung gestellt. Der Sprachtest ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in Inter-Institutional Agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Erasmus- Studierendencharta

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der „Erasmus+ Studierendencharta“ geregelt, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts zur Verfügung zu stellen ist.

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert. Weitere Informationen finden Sie hier.

1. Sonderförderung von TeilnehmerInnen mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

2. Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen. Dies gilt nur für SMS-Geförderte.

Berichtspflicht

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

2. "Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende"

Das "Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende" wird von der  Baden-Württemberg Stiftung vergeben und ist ein Programm zum internationalen Austausch von jungen Menschen.  Das Programm wendet sich an eingeschriebene Studierende aller Fachrichtungen, die sehr gute und gute Leistungen vorweisen können und durch einen Studienaufenthalt im Ausland ihre fachliche und interkulturelle Kompetenz erweitern wollen.  Es werden sowohl Stipendien an Studierende der EH vergeben, die im Ausland studieren möchten (Outgoings), als auch an Studierende von Partnerhochschulen, die  gute oder sehr gute Studienleistungen vorweisen können und ein Auslandssemester an der EH absolvieren möchten (Incomings). Die Mindeststipendiendauer beträgt 3 Monate. Die monatliche Mindesthöhe für ein Stipendium beträgt 500 Euro, die maximale Höhe 1.400 Euro.

Die Ausschreibung erfolgt jedes Jahr im ersten Quartal, u.a. auf der Homepage des IO (Rubrik "Aktuelles"). Der Bewerbungsschluss ist meist ca. Ende März und es stehen nur wenige Plätze zur Verfügung. Daher findet ein Auswahlverfahren statt.

Die Bewerbung für dieses Stipendium richtet sich an das International Office und sollte Folgendes enthalten:

  • Learning Agreement Theory for outgoing students
  • Bewerbungsschreiben (Motivationsschreiben) mit Angaben zum bisherigen Studium
  • Lebenslauf (Europass)
  • Immatrikulationsnachweis
  • Nachweis bisheriger Studienleistungen
  • Nachweis der erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse

Weitere Informationen erhalten Sie beim International Office und auf http://www.bw-stipendium.de/.