Internationale Programme, Projekte und Angebote

Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick über aktuelle internationale Projekte und Programme an der EH Ludwigsburg. Hier finden Sie zudem eine Auswahl unserer abgeschlossenen Projekte.

Laufende Projekte und Programme

In enger Zusammenarbeit mit der VIVES University of Applies Sciences in Kortrijk/Belgien (VIVES) bietet die Evangelische Hochschule (EH) den Studiengang Internationale Soziale Arbeit mit der Anerkennung von zwei Bachelor-Abschlüssen an.

Innerhalb der Regelstudienzeit von sieben Semestern bereichert der enge Kontakt zu Studierenden der belgischen VIVES-Hochschule das Lernumfeld. Internationale Methoden vermitteln Wissen und Kompetenz, um mit den sozialen Anforderungen einer globalisierten Welt umgehen zu können. Studierende der EH verbringen ein Praxis- und ein Theoriesemester in Kortijk (Studiensemester fünf und sechs). Die VIVES-Studierenden absolvieren im dritten Semester die Theorie an der EH und kommen erneut im siebten Semester für die Praxis nach Ludwigsburg.

Am Ende des Studienprogramms erhalten die Studierenden aus Belgien und Deutschland jeweils eine akademische Qualifikation von beiden Hochschulen.

Studierende des Studiengangs Internationale Soziale Arbeit können sich im ersten Studiensemesters an der EH für dieses Doppelabschlussprogramm bewerben. Bei passender Qualifikation ist dies auch für Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit möglich.

Studierende erhalten Unterstützung über das Programm Erasmus+.

Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2020

Das Doppelabschlussprogramm im Bachelor Internationale Soziale Arbeit mit Kindern, jungen Menschen und Familien wird von der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg und der Newman University Birmingham (Großbritannien) gemeinsam in sieben Semestern durchgeführt. Das Doppelabschlussprogramm bringt den Studierenden aktuelle politische Themen in Europa und auf der ganzen Welt näher, die Kinder, junge Menschen und Familien betreffen. Studierende der Evangelischen Hochschule (EH) studieren im vierten und fünften Semester an der Newman University in Birmingham. Die britischen Studierenden verbringen im Gegenzug ihr drittes und siebtes Semester an der EH.

Das Programm ist für Studienanfänger ab dem WiSe 20/21 nicht mehr belegbar. Der letzte Studierenden-Jahrgang, der im WiSe 19/20 sein Studium begonnen hat, absolviert 2023 den Doppelabschluss. Danach endet dieses gemeinsame Projekt mit der Newman University Birmingham.

 

Die Evangelische Hochschule Ludwigsburg verfügt über eine Erasmus-Charta für Hochschulbildung 2014 - 2020 und ist damit Teilnehmerin im Programm Erasmus+ der Europäischen Union. Der Erasmus Code der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ist D_LUDWIGB06. In der European Policy Statement (EPS) wird die allgemeine Strategie der Hochschule dargestellt.
Einen Programmüberblick finden Sie hier.

"Spurensicherung" hält die vielfältigen Erfahrungen der Studierenden der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg fest, die diese während ihrer Auslandssemester gesammelt haben. Diese lebendigen Ressourcen werden Studierenden hier zugänglich gemacht. Studierende, die ebenfalls ein Semester im Ausland verbringen möchten, können hier Anregungen, Kontaktdaten, Erfahrungen, Tipps und Tricks fürs Auslandssemester finden.

Auf der Seite "Spurensicherung" werden die Erfahrungen von Studierenden, die bereits ein Auslandssemester absolviert haben, mit Hilfe eines vorgefertigten Fragebogens gesammelt. Ziel von "Spurensicherung" ist es, eine Online-Plattform zu bieten, die zum Austausch zwischen Studierenden, die schon im Ausland waren, und denjenigen, die noch ins Ausland gehen, dient.

Die Seite der Spurensicherung findet sich im Moodleportal unter "Rund um's Studium">"International Office">"Spurensicherung". Um die Daten der Studierenden zu schützen, ist die Seite mit einem Passwort gesichert, das per E-Mail angefordert werden kann.

Abgeschlossene Projekte und Programme

Die ERASMUS Intensiv Programme der Evangelischen Hochschule von 2011 bis 2014 boten Studierenden die Möglichkeit, sich in einem bis zu zweiwöchigen Seminar an der EH oder im Ausland mit internationalen StudentenInnen aus verschiedenen Hochschulen Europas auszutauschen und gemeinsam Inhalte auf Englisch zu erarbeiten.

Vom 29. Mai - 11. Juni 2011 fand das IP-DISCO in Finnland statt. Das englischsprachige Intensiv Programm zum Thema "Inklusion von Vielfalt für sozialen Zusammenhalt" wurde von der finnischen Partnerhochschule in Jarvenpää durchgeführt. Teilgenommen haben mehr als 50 Studierende und viele Dozierende aus acht Ländern, wie z.B. England, Finnland, Polen und Belgien. In den 14 Tagen des Intensiv Programms haben die Studierenden miteinander gelebt und voneinander gelernt. Sie nahmen an Vorlesungen zu Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Inklusion und Exklusion, Religion und Sexuelle Identitäten teil, machten Exkursionen, Gruppenaktivitäten und feierten Feste.

Das Intensiv Programme IP-READ fand vom 9. bis 20. März 2014 statt. Inhalt der Diskussionen war der aktuelle Diskurs über den menschlichen Körper als Gegenstand politischer Entscheidungen. Es ging um Eigenschaften der Identität, wie sexuelle Orientierung, physische und psychische Beeinträchtigung, Ethnie und Alter und wie diese entweder mit Macht und der dazugehörigen Privilegien oder von Entmachtung und Benachteiligung verbunden sind.

Das IP Sustainable Well-Being fand vom 24. März bis 4. April 2014 in Madrid als Nachfolgeprogramm für das IP SOS zu der Thematik Social Work and Sustainabillity (Soziale Arbeit und Nachhaltigkeit) statt. Im Fokus stand die Frage der Sicherung von sozialem Wohlergehen durch ein weltweites nachhaltiges System des sparsamen Umgangs mit Ressourcen. Wie kann sich Nord und Süd auf gleicher Ebene begegnen und einen Dialog über Politik, Wirtschaft und Kultur führen?

"Migrants in Campus" (MiCa) war ein Projekt des International Office der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Es wurde durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

Ziel des Projekts war vorranging die Inklusion von Studierenden mit Migrationshintergrund in die Hochschulgemeinschaft. Hierzu wurde die Vernetzung und der Austausch unter den Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund gefördert und die speziellen Ressourcen von Studierenden mit Migrationshintergrund wurden sichtbar und nutzbar gemacht. Dies geschah unter anderem innerhalb studentischer Sprachtutorien in z.B. Türkisch, Französisch, Englisch, Polnisch.

Zu unseren Kooperationspartnern gehörten das Institut für Antidiskriminierung und Diversityfragen und die Evangelische Akademie Bad Boll.