Personen- und teilhabezentrierte Beratung in der Behindertenhilfe

Wichtiges Ziel des Kooperationsprojekts „Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen“ ist die Durchsetzung des Rechts auf Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Partizipation stellt in diesem Sinne ein Potential gegen Diskriminierung und gesellschaftliche Marginalisierung dar und verhilft Angehörigen jeglicher sozialer Gruppen zur Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens.

In allen gesellschaftlichen Prozessen stellt sich die Herausforderung, wie die Anerkennung von Vielfalt und Unterschiedlichkeit, wie gegenseitige Verstehens- und Verständigungsprozesse professionell begleitet und unterstützt werden können. Das Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen (IAD) arbeitet deshalb – oft in Kooperation mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg – an der Entwicklung und Durchführung verschiedener Fort- und Weiterbildungsangebote.

Ein modulares Weiterbildungsangebot im Rahmen des Projektes "Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen" soll die wichtigsten Grundlagen eines systemischen Beratungsverständnisses vermitteln. Dabei entwickeln die Teilnehmenden spezifische, auf das Beratungssetting anwendbare Gesprächsleitfäden und erhalten dazu Reflexionsübungen und Kommunikationsmethoden. Fallarbeit wird an den konkreten Beratungssettings erlernt, die in der Gruppensupervision reflektiert und beraten werden. Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf der Erarbeitung und Vermittlung von Methoden und Reflexionskompetenzen; der Einbau des fachlichen Inputs wird von BSK und bvkm übernommen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Beate Aschenbrenner-Wellmann.