Mit der Rikscha durch Ringelbach

Studierende der Sozialen Arbeit laden zum Gespräch ein

Seit dem 17. März 2020 gelten bundesweite Kontakteinschränkungen aufgrund der Covid-19 Pandemie. Auch in Reutlingen hat dieser Umstand zu intensiven Veränderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen geführt. Hierbei sind alle Bevölkerungsgruppen von dieser neuen Situation betroffen.  Allerdings sind vor allem ältere und bereits vorerkrankte Mitbürger*Innen besonders eingeschränkt. Seit dem 7. April 2020 gelten für Alten- und Pflegeheime strenge Einschränkungen. Zwischenzeitlich war der persönliche Kontakt zu Menschen von außerhalb komplett untersagt. Auch die von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen sind nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zur erwünschten Normalität. Die abrupte Veränderung in der Tagestruktur vieler Bewohner*Innen der Senioren- und Pflegeheime kann im schlimmsten Fall Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit haben.

Vier Studierende der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg/ Campus Reutlingen setzen sich im Rahmen ihres Projektstudiums, in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsprojekt „lebenswert“, mit den Auswirkungen der Kontakteinschränkungen für Senior*Innen im Reutlinger Stadtteil Ringelbach auseinander. Geplant sind in dieser Woche kurze Befragungen an öffentlichen Orten innerhalb des Stadtteils Ringelbach. Ziel ist es, Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebenswelten zu erfassen und gegebenenfalls ein Angebot für ältere Einwohner*Innen des Stadtteils zu generieren. Lassen Sie sich, wenn Sie mögen, auf ein kurzes Gespräch mit den Studierenden ein. Selbstverständlich werden alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz aller Beteiligten eingehalten. Sie erkennen die Studierenden an der in Ringelbach bekannten „lebenswert“ Rikscha.