Treff Soziale Arbeit
Fachlicher Austausch über soziale Fragen in der Region Neckar‐Alb

Veranstaltungsreihe der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg | Campus Reutlingen

Der „Treff Soziale Arbeit“ bietet ein Forum für den fachlichen Aus­tausch über soziale Fragen in der Region Neckar-Alb. Die Veranstaltungs­reihe thematisiert, beleuchtet interdiziplinär und erörtert kritisch aktuelle Problemlagen und Herausforderungen, neue Konzepte und sozial­poli­ti­sche Trends. Namhafte Fachleute führen in das Thema ein und bieten die Grundlage zur Diskussion. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Flyer zur Veranstaltungsreihe

Netzwerke von Fachkräften der Sozialen Arbeit – auch ein Ort der Selbstsorgepolitik?

11. November 2020, 16:00 - 18:00 Uhr

Soziale Arbeit ist die (professionelle) Netzwerkerin unserer Gesellschaft. Sie ist zuständig für die Vernetzung von Adressat*innen, Professionen und Akteur*innen auf unterschiedlichsten Ebenen. Doch wie steht es um Bündnisse für die Fachkräfte der Sozialen Arbeit selbst?
Die Veranstaltung will Einblicke in die Reutlinger Netzwerklandschaft geben und diskutieren: Unter welchen Bedingungen entfalten Netzwerke politische Kraft? Wie werden sie zur Unterstützung für Sozialarbeitende?

Prof.‘in em. Barbara Rose, Evangelische Hochschule Hamburg, Redaktion der Zeitschrift "Widersprüche", untersuchte Schwierigkeiten und Möglichkeiten, die Lohnarbeitsverhältnisse in der Sozialen Arbeit zum Thema zu machen.
Prof.‘in Dr. Maria Knab, Evangelische Hochschule Ludwigsburg | Campus Reutlingen erforscht Netzwerke u.a. als Ort für eine Politik der Selbstsorge.
Akteur*innen regionaler Netzwerke gestalten die Veranstaltung mit.

 

Wenn es die Bedingungen wieder erlauben, laden wir Sie herzlich auf den Campus der Hochschule Reutlingen ein:
Evangelische Hochschule Ludwigsburg I Campus Reutlingen
Pestalozzistr. 53, Gebäude 14
72762 Reutlingen
Anfahrt

 

Bereits durchführte Veranstaltungen

Rassismus im Sozialen? Diskriminierung und die Soziale Arbeit.
24. Juni 2020, 16:00 - 18:00 Uhr als Onlineveranstaltung
Seit einiger Zeit wird das Thema „Rassismus“ wieder offener in Medien, Politik und der Öffentlichkeit diskutiert. Dabei wird Rassismus oftmals als Rand­phänomen der Gesellschaft wahr­genommen, ausübt durch gewalttätige Minderheiten, und wenig wird auf die durch die Mehrheitsgesellschaft  ausgeübten Formen (rassistischer) Diskriminierungen geblickt.
Inwieweit insbesondere Zielgruppen Sozialer Arbeit Opfer von (rassistisch-) diskriminierenden Strukturen sind und inwiefern die Soziale Arbeit selbst dazu beiträgt, soll in einer selbstreflexiven Debatte zur Diskussion stehen.
Apl. Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Held ist Leiter der Tübinger Forschungsgruppe für Migration-Integration-Jugend-Verbände.
Dr. Natalie Hartmann  ist Akademische Mitarbeiterin der Evangelischen Hochschule mit dem Schwerpunkt Intersektionalität.

Auf dem Weg zur Gerontokratie?" Gesellschaftliche Konfliktlinien zwischen Jung und Alt
15. Januar 2020, 16:00 - 18:00 Uhr
Leben die Alten auf Kosten der Jungen? Was ist mit Jugendwahn und Ageism?
Welche Interessen bestimmen die Politik? Droht uns ein Krieg der Generationen? Wer profitiert von dieser Konfliktlinie?
Über diese und andere Fragen der Generationengerechtigkeit streiten VertreterInnen von zwei Generationen
Eva Siegmann, Jahrgang 2001, studiert Sozial- und Politik­wissen­schaften in Berlin und Nancy und ist Botschafterin der „Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen“.
Prof. Dr. Eckart Hammer, Jahrgang 1954, Gerontologe, lehrt an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg | Campus Reutlingen.
In Kooperation mit dem Reutlinger Jugendgemeinderat (angefragt) und dem KreisSeniorenRat Reutlingen.

Schöne Neue Welt?" Digitalisierung des Sozialen
13. November 2019, 16:00 - 18:00 Uhr
Digitalisierung verändert die Arbeitswelt in unserer Gesellschaft nachhaltig. Auch und gerade im Bereich der Sozialen Arbeit birgt die Digitalisierung Chancen und Möglich­keiten und schafft neue Risiken und Herausforderungen.
Wie sich die Soziale Arbeit zwischen Informationsgewinn und Datenschutz bewegt, die digitale Handlungslegitima­tion mit pädagogischer Entscheidungs­kom­pe­tenz ringt und wie und wo die Digitali­sierung neue Teilhabechancen ermöglicht oder diese gar einschränkt, soll Gegenstand eines Streitgesprächs mit anschließender Diskussion sein.
Welf Schröter, Journalist, ist Leiter des Forum Soziale Technikgestaltung beim Deutschen Gewerkschaftsbund.
Prof. Dr. Katrin Schlör lehrt Kulturarbeit und Medienbildung an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg | Campus Reutlingen.