Virtuell Barrierefrei

Das Projekt "Virtuell Barrierefrei" bringt über die Produktion und Rezeption von 360-Grad-Videos Studierende, Menschen mit körperlichen und/oder räumlichen Einschränkungen sowie die Bevölkerung in und um Reutlingen in den kreativen Austausch über Medienbildung einerseits und Barrierefreiheit andererseits.

Thematik, Fragestellung und Methoden

In Kooperation mit sozialen Einrichtungen entstehen in einem partizipativen Prozess kommentierte 360-Grad-Aufnahmen von Orten in und um Reutlingen. Diese werden im Tandem mit Studierenden und Menschen mit körperlichen oder räumlichen Einschränkungen produziert. Zunächst filmen Studierende mit Hilfe der 360-Grad-Technologie Orte, die als barrierereich für die Teilnehmenden empfunden werden. In einem zweiten Schritt schauen die Teilnehmenden die Aufnahmen mittels VR-Brillen an und kommentieren diese, beispielsweise im Rahmen eines Interviews. Die Studierenden kombinieren die Bild- und Tonebene und ermöglichen den Zuschauenden das Erleben des Ortes aus der Perspektive der Teilnehmenden, die diese Orte physisch nicht aufsuchen können. Die entstandenen Videos werden anschließend sowohl in einer Wanderausstellung im Rahmen der aufsuchenden Kulturarbeit als auch auf einer virtuellen Plattform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Virtuell Barrierefrei wird begleitet durch eine medienpädagogische Praxisforschung, die im Sinne des forschenden Lernens in erster Linie durch Studierende umgesetzt wird. Hierzu machen diese erste Erfahrungen mit visuellen Forschungsmethoden und lernen, visuelle Dokumente als Methode und Gegenstand für Forschung kennen.

Laufzeit

März 2019  bis  Februar 2021

Auftraggeber/Förderer

Geschäftsstelle der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg

Projektbearbeitung


Prof. Dr. Katrin Schlör

Kulturarbeit
ästhetische und kulturelle Bildung
Medienbildung

Standort
Reutlingen
Gebäude
A
Raum
Campus Reutlingen
Telefon
07121 271-8507