Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit, Carl-Benz-Schule Stuttgart-Hallschlag

Das mit Studierenden durchgeführte Praxisforschungsprojekt liefert Informationen über die Bedarfe von Schulkindern, Eltern und Lehrkräften, sondiert Entwicklungspotenziale im sozialen Netzwerk der Schule und bereitet die gewonnen Daten so auf, dass sie für den Schulentwicklungsprozess und für die Konzeption einer Stelle in der Schulsozialarbeit nutzbar werden.

Thematik, Fragestellung und Methoden

Der Stuttgarter Stadtteil Hallschlag befindet sich in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. Neben den Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur durch das Projekt „Soziale Stadt“ spielen dabei für die Carl-Benz-Schule auch neue Entwicklungen in der Schullandschaft des Stadtteils eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund sollen Bedarfe von Kindern, Eltern, Lehrkräften und pädagogischem Personal erhoben und Entwicklungspotenziale im sozialen Netzwerk der Schule analysiert werden. Die Sichtung der Ergebnisse zielt auf Impulse für die Weiterentwicklung des pädagogischen Profils der gebundenen Ganztagsschule und auf eine bedarfsgerechte Konzeption für die im Herbst 2014 an der Schule neu zu installierende Schulsozialarbeit. Gleichzeitig erwerben Studierende Feld-, Forschungs- und Konzeptkompetenzen.
Folgende Methoden kommen dabei zum Einsatz:
Einzelbeobachtungen von Schulkindern, Gruppendiskussionen mit Lehrkräften und pädagogischem Personal, verschiedenen Elterngruppen und Mitarbeitenden sozialer Einrichtungen im Stadtteil und Experteninterviews mit Verantwortlichen aus Schulleitung und Bildungsregion und mit langjährigen Ehrenamtlichen im Stadtteil

Laufzeit

April 2014  bis  August 2014

Auftraggeber/Förderer

Carl-Benz-Schule, Stuttgart (http://carl-benz-schule-stuttgart.de)
Eigenmittel der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg

Projektbearbeitung

Leitung: Ellen Eidt, M.A.
Prof'in Dr. Claudia Schulz
Absolventinnen des Studiengangs „BA Soziale Arbeit“, die ergänzend Diakoniewissenschaft (6. Semester) studieren