„Lehr- und Lernvorstellungen von Kindheits- und Grundschulpädagogen“

Untersuchung zum Bildungs-, Lern- und Rollenverständnis von Studierenden eines frühkindlichen Studiengangs und eines Lehramtsstudiengangs für Grundschulen. 

Thematik, Fragestellung und Methoden

In den vergangenen Jahren wurden zunehmend Studiengänge im Bereich der frühkindlichen Bildung eingerichtet, die zur Professionalisierung der frühpädagogischen Fachkräfte beitragen. Ein Bereich, in dem professionelles Handeln erforderlich ist, ist der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Hier spielt die gemeinsame Übergangsgestaltung von pädagogischen Fachkräften und Grundschullehrkräfte und die Gewährleistung der Anschlussfähigkeit kindlicher Bildungs- und Lernprozesse eine wesentliche Rolle. Diese Aufgaben erweisen sich aufgrund der unterschiedlichen Ausbildungen und der beruflichen Sozialisation der beiden Berufsgruppen jedoch immer wieder als schwierig. Die Akademisierung im frühkindlichen Bereich bietet hier die Chance bereits im Studium gemeinsame Grundlagen zu erwerben.

In der Studie soll das Bildungs-, Lern- und Rollenverständnis von Studierenden eines frühkindlichen Studiengangs und eines Lehramtsstudiengangs für Grundschule untersucht werden. Dabei soll zum einen die Entwicklung des Verständnisses von Lernen, Bildung und der eigenen Rolle im Verlauf des jeweiligen Studiums untersucht werden, zum anderen mögliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Vorstellungen im Vergleich der beiden Studiengänge herausgearbeitet werden.

Die Zielsetzung der Studie ist herauszufinden, inwieweit Studierende im Studium der beiden Fachrichtungen ein gemeinsames Bildungs- und Lernverständnis sowie ein Rollenverständnis entwickeln können, das eine spätere Kooperation im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und dessen Gestaltung erleichtert und eine durchgängige Bildungsbiographie für Kinder unterstützt.

Laufzeit

Juni 2013  bis  Dezember 2013

Auftraggeber/Förderer

Eigenmittel Evangelische Hochschule Ludwigsburg

Projektbearbeitung

Leitung:  Prof.'in Dr. Elke Reichmann