Die Bedeutung von Bildungslogiken für den Umgang mit religiöser Vielfalt; Promotionsprojekt

Bildungslogiken und berufliches Selbstverständnis von Lehrkräften im evangelischen und katholischen Religionsunterricht und ihre Bedeutung für den Umgang mit religiöser Vielfalt im Unterricht.

Thematik, Fragestellung und Methoden

Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit den Bildungsbiografien von Lehrkräften im evangelischen und katholischen Religionsunterricht und fragt dabei, welche Bedeutung die Bildungsdisposition und das berufliche Selbstverständnis der Lehrkräfte für den Umgang mit religiöser Vielfalt im Unterricht haben. Ein erster Schritt stellt die Erhebung der Lebensgeschichten der Lehrkräfte in autobiografisch-narrativen Interviews dar. Hieraus werden die Bildungsdisposition und das berufliche Selbstverständnis rekonstruiert. Die Erhebung zum Verständnis der Lehrkräfte von religiöser Vielfalt als auch ihre Einstellung und ihr Umgang, erfolgt in halbstrukturierten Leifadeninterviews. Durch das Zusammenführen der Ergebnisse werden Aussagen zu Wechselwirkungen zwischen der eigenen Bildungslogik, dem beruflichen Selbstverständnis der Lehrkräfte und den didaktischen Perspektiven für den Umgang mit religiöser Vielfalt im Unterricht möglich.

Laufzeit

September 2017  bis  August 2020

Auftraggeber/Förderer

Die Promotion wird durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert.

Projektbearbeitung


Maria Rehm-Kordesee
Maria Rehm-Kordesee

Projektleitung