Ehrenamt in Verantwortung – Leitung als Chance für Partizipation und Engagement in kirchlichen und sozialen Handlungsfeldern

Das Projekt fokussiert die Engagementlogik freiwillig engagierter Menschen in der konzeptionellen Entwicklung und Leitung von Tätigkeitsbereichen sowie die Prozesse und Formate der Einbindung dieses Engagements in die Struktur der betreffenden Organisation. Mit rekonstruktiven Fallstudien erkundet es das Engagement in konkreten Engagementbereichen.

Thematik, Fragestellung und Methoden

Das Vorhaben umfasst zwei Projektteile und damit zwei Engagementbereiche:

A: Ehrenamt in Verantwortung im kirchlichen Raum:

Hier steht die veränderte Situation von Ehrenamtlichen im kirchlichen Raum im Vordergrund. Ziel ist es, die Potenziale und konkreten Möglichkeiten einer wirksamen Einbindung verantwortlicher Ehrenamtlicher in die Organisation zu erkunden und zu zeigen, wie Strukturen von Haupt- und Ehrenamt so gestaltet oder weiterentwickelt werden können, dass es den Haltungen und Interessen der Engagierten gerecht wird und zugleich die Funktion der Organisation bewahrt. Dieser Projektteil betrachtet einerseits den ehrenamtlichen Vorsitz im Kirchengemeinderat, andererseits ehrenamtlich gestaltete Initiativen im gemeindlichen Raum.

B: Ehrenamt in Verantwortung in sozialen Organisationen:

Hier steht das Engagement im zivilgesellschaftlichen Kontext im Vordergrund: ehrenamtlich entwickelte und geleitete Initiativen und Vereine sowie ehrenamtlich gestaltete Engagements, die an soziale Träger angebunden sind. Auch hier trägt das Projekt dazu bei, die Engagementlogiken der Ehrenamtlichen in verantwortlichen Funktionen zu verstehen und die organisationalen Schnittstellen zur Gesamtstruktur der Initiative oder Organisation sowie wo vorhanden zum Hauptamt zu erkunden. Daraus werden Lerneffekte für die Gestaltung ehrenamtlicher Arbeit abgeleitet.

Laufzeit

Februar 2025  bis  August 2028

Projektbearbeitung

Prof. Dr. Claudia Schulz

Prof. Dr.
Claudia Schulz

Professur für Theorie und Praxis der Diakoniewissenschaft und der Sozialen Arbeit