Partnerschaft für Demokratie Stuttgart
Seit 2017 setzt sich das Programm „Partnerschaft für Demokratie Stuttgart“ für die Förderung von Demokratie und Vielfalt in der Landeshauptstadt ein. Mit einem besonderen Fokus auf Demokratiebildung unterstützt es Projekte, die sich mit Themen wie Antirassismus, kultureller Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen. Zu den Aktivitäten zählen Veranstaltungen, Workshops und Bildungsangebote, die gemeinsam mit vielfältigen Partner*innen umgesetzt werden. Die Projektleitung hat der Stadtjugendring Stuttgart e.V. (SJR) als operative Fach- und Koordinierungsstelle inne. Als federführendes Amt fungiert die städtische Abteilung Integrationspolitik (IP).
Das Programm ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und wurde bisher durch Bundesmittel sowie die Stadt Stuttgart finanziert. Nach der Einstellung der Bundesförderung übernimmt die Stadt Stuttgart zusätzlich zum städtischen Eigenanteil den bisherigen Bundesanteil und finanziert das Projekt zunächst vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 weiter. Ziel ist es, die „Partnerschaft für Demokratie Stuttgart“ nachhaltig in eine Regelförderung ab 2026 zu überführen.
Thematik, Fragestellung und Methoden
Um die Wirkung des Programms nachzuweisen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die politischen Verantwortlichen zur Fortführung des Programms zu schaffen, wird eine Ex-post-Evaluation durchgeführt. Sie analysiert die Reichweite, die strukturellen Rahmenbedingungen sowie die strategische Ausrichtung der „Partnerschaft für Demokratie Stuttgart“ auf Basis der durchgeführten Aktivitäten und leitet daraus mögliche Verbesserungs- und Weiterentwicklungsansätze für die Zukunft ab.
Zur Evaluation wird ein Mixed-Methods-Design gewählt, das quantitative und qualitative Verfahren kombiniert. Der quantitative Teil umfasst eine Dokumentenanalyse von 66 Projekten aus den Jahren 2023 und 2024, basierend auf Antrags- und Berichtsunterlagen sowie ergänzenden Materialien wie Sach- und Finanzberichten. Der qualitative Teil beinhaltet Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit zentralen Akteur*innen, darunter Partner*innen, Mitglieder des Begleitausschusses und des Jugendgremiums. Ziel ist es, subjektive Wahrnehmungen sowie Kooperationen und Strategien zu analysieren. Eine Kontext- und Netzwerkanalyse untersucht zudem die Einbettung der „PfD Stuttgart“ in das städtische Netzwerk von Demokratie- und Antidiskriminierungsmaßnahmen.
Laufzeit
Februar 2025 bis Juli 2025Kooperation/Förderung
Auftraggeber:Landeshauptstadt Stuttgart
Abteilung Integrationspolitik
Projektträger:
Stadtjugendring Stuttgart e.V.



