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Personalmobilität (ST)

Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

Fördersätze für Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung:

Diese orientieren sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Seit dem Projektjahr 2014 gelten in Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70% der genannten Tagessätze:

Gruppe 1: 160 Euro am Tag für Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden

Gruppe 2: 140 Euro am Tag für Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern

Gruppe 3: 120 Euro am Tag für Litauen, Malta, Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien

Gruppe 4: 100 Euro am Tag für Estland, Kroatien, Lettland, Slowenien

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

100 km - 499 km mit 180 Euro
500 km - 1.999 km mit 275 Euro
2.000 km - 2.999 km mit 360 Euro
3.000 km - 3.999 km mit 530 Euro
4.000 km - 7.999 km mit 820 Euro
8.000 km und mehr mit 1.100 Euro

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt

Haftungsklausel: Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

1. Mobilität zu Unterrichtszwecken/Lehrendenmobilität (STA)

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche. Dem IO sind die detaillierten Inhalte der für den Aufenthalt vorgesehenen Lehrstunden vor Beginn der Mobilität zur Begutachtung und weiteren Abstimmung vorzulegen. Dabei sollen die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen sowie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden berücktsichtigt werden.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:
- Dozierende der Hochschule
- Lehrbeauftragte der Hochschule
- emeritierte ProfessorInnen
- Wissenschaftliche MtarbeiterInnen


2. Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate. Es kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, allgemeine & technische Verwaltung, Bibliothek, Fachbereiche, Finanzen, International Office, Studierendenberatung u.a.).

Beispiele für Weiterbildungsformate:

- Hospitationen
- Job Shadowing
- Studienbesuche
- Teilnahme an Workshops und Seminaren
- Teilnahme an Sprachkursen

Für den Auslandsaufenthalt wird dem IO vor Beginn der Mobilität ein detaillierter Stundenplan zur Begutachtung und weiteren Abstimmung vorgelegt. Darin soll aufgezeigt werden, wie die Weiterbildung im Ausland vorgesehen ist.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate. Es kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, allgemeine & technische Verwaltung, Bibliothek, Fachbereiche, Finanzen, International Office, Studierendenberatung u.a.).

Beispiele für Weiterbildungsformate:

- Hospitationen
- Job Shadowing
- Studienbesuche
- Teilnahme an Workshops und Seminaren
- Teilnahme an Sprachkursen

Für den Auslandsaufenthalt wird dem IO vor Beginn der Mobilität ein detaillierter Zeitplan zur Begutachtung und weiteren Abstimmung vorgelegt. Darin soll aufgezeigt werden, wie die Weiterbildung im Ausland vorgesehen ist.

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