Bündnispartner und Netzwerke
Das IAD ist mit dem Antidiskriminierungsnetzwerk in Baden-Württemberg „mittendrinundaussenvor.de“ verbunden, dessen Aufsichtsgremium Prof’in Aschenbrenner-Wellmann angehört. Das Institut kooperiert mit dem Diakonischen Werk Württemberg und dem Evangelischen Migrationsdienst in Württemberg e.V. Auf diese Weise wird die Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis sichergestellt und Möglichkeiten zu weiteren Gemeinschaftsprojekten eröffnet. Ferner unterhält es Verbindungen zur Stabsstelle für Chancengleichheit für Männer und Frauen des Evangelischen Oberkirchenrates in Württemberg; durch gemeinsame Angebote werden Synergieeffekte möglich.
Darüberhinaus strebt das IAD eine Vernetzung mit verschiedenen Trägern, die in unterschiedlichen Diskriminierungsbereichen tätig sind, an. Hierbei steht im Mittelpunkt der Diversity-Ansatz: Strukturen als Auslöser von Ausgrenzung werden untersucht (horizonaler Ansatz) - statt tatsächliche oder vermutete Defizite von einzelnen Opfergruppen zum Maßstab zu machen (vertikaler Ansatz). Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Ungleichheit sollen respektiert und im täglichen Umgang konstruktiv genutzt werden. Dieser sog. horizontale Ansatz wird von der EU gestützt. Das Institut hat bereits zu verschiedenen Selbsthilfegruppen Verbindung aufgenommen, um zielgruppenübergreifende Maßnahmen zu initiieren, wie z.B. zur AIDS-Hilfe, KISS (allgemeine Selbsthilfekontaktstelle), Lesben- und Schwulenverband und Sinti und Roma. Hinzu kommen Kooperationen vor Ort mit den kommunalen Migrations- und Integrationsbeauftragten sowie überregional und international tätigen Fachvereinigungen, wie z.B. der Gender- und Diversity-Arbeitsgruppe der Uni Dortmund, der Fachbereichstag-Arbeitsgruppe Interkulturelle Soziale Arbeit (AG IKSA) und ASYS (Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision, Wien).

