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Projekt

„Projekt Arbeitswelten. Übergänge Schule - Arbeit inklusiv gestalten – Personenzentriertes und sozialraumorientiertes Denken und Handeln unter Einbeziehung der Persönlichen Zukunftsplanung“

Thematik, Fragestellung und Methoden

Kennzeichen einer inklusiven Gesellschaft ist es, dass alle Menschen als vollwertige Gesellschaftsmitglieder anerkannt werden und über Möglichkeiten verfügen, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Inklusion im Arbeitsleben ist hierfür eine zentrale Voraussetzung. Gegenwärtig ist diese Voraussetzung nicht für alle Menschen gegeben. Viele Jugendliche beispielsweise, die eine Sonderschule besuchen oder keinen Abschluss erhalten, haben am Ende ihrer schulischen Laufbahn geringe Zugangschancen zu gesellschaftlich anerkannten und existenzsichernden Arbeitsplätzen. Daher ist für viele Schülerinnen und Schüler von Sonderschulen der Weg in die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu oft noch automatisch vorgegeben. Das Projekt soll vor diesem Hintergrund neue Arbeitsperspektiven mit Jugendlichen erschließen, die bislang kaum Aussicht auf einen Platz in der allgemeinen Arbeitswelt haben. Ziel ist es, dass diese jungen Menschen nach der Schulzeit Alternativen zum Weg in eine Sondereinrichtung vorfinden und ihre individuellen Potenziale durch selbst bestimmte Tätigkeiten mitten im Gemeinwesen entfalten können. Das Handlungsforschungsprojekt strebt dabei nach mehr Gestaltungsmöglichkeiten am Übergang Schule‐Beruf für die beteiligten Jugendlichen selbst und forscht zugleich nach förderlichen Faktoren für Inklusion, die sich über den unmittelbaren Projektkontext hinaus übertragen lassen.
persoenliche-zukunftsgestaltung-bw.de/projekt-arbeitswelten/ausstellung_gute_arbeit/

Projektbearbeitung

Prof. Jo Jerg, Projektleitung
Dr.'in Sandra Fietkau
Kristina Heller

Laufzeit

Juli 2013 bis Dezember 2017

Auftraggeber/Förderer

Heidehof Stiftung, Stuttgart und 

Paul Lechler Stiftung, Ludwigsburg


Projektergebnisse und Publikationen

 


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