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FAQs zu StuDiT

Was bedeutet StuDiT?

„Studium Diakonat in Teilzeit“ ist die ausgeschriebene Version der Abkürzung „StuDiT“. Damit ist die Möglichkeit zum Ausdruck gebracht, ein Studium der Diakonatsstudiengänge („Religions- und Gemeindepädagogik“ oder „Diakoniewissenschaft“) der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg in individueller Geschwindigkeit zu studieren.

Was dies im konkreten Fall bedeutet ist individuell zu betrachten und je nach Anrechnung schon erworbener Kompetenzen und persönlicher Situation zu bewerten. Die Anrechnung einzelner Module können Sie zur Verkürzung Ihrer Studiendauer nutzen, es ermöglicht Ihnen ehrenamtliches, berufliches oder familiäres Engagement neben dem Studium oder gibt ihnen die Möglichkeit für ein intensiveres, stärker selbst gesteuertes Studium. Innerhalb von StuDiT unterliegen Sie keiner Semesterbindung und können die Lehrveranstaltungen vorab belegen. Studierende, die mit StuDiT ihr Studium absolvieren, haben eine verlängerte Studiermöglichkeit von max. 18 Semestern.

Für die Zeit der Erprobungsphase hat der Senat der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg eine Experimentierklausel für das Projekt „StuDiT: Diakoniewissenschaft und Religions- und Gemeindepädagogik“ in der Studien- und Prüfungsordnung beschlossen.

Wie bewerbe ich mich für ein Studium in individueller Geschwindigkeit?

Um sich für ein Studium im Rahmen von StuDiT zu bewerben, ist eine reguläre Bewerbung für ein Studium in den Studiengängen „Diakoniewissenschaft“ oder „Religions- und Gemeindepädagogik“ notwendig.

Nach der Zulassung durch die Aufnahmekommission entscheidet das Projektteam über die Aufnahme in die Erprobungsphase des Projekts „StuDiT. Studium Diakonat in Teilzeit“. Dafür müssen Sie die Anmeldung ausfüllen und rechtzeitig (Anfang September) einreichen. Bitte nehmen Sie nach Möglichkeit vor Ihrer Bewerbung um einen Studienplatz Kontakt mit den Mitarbeiterinnen des Projektes auf.

Was sind Brückenkurse?

Beruflich Qualifizierte können sich Teile ihrer Kompetenzen anrechnen lassen. Jedoch werden vermutlich an manchen Stellen noch spezifische Kenntnisse fehlen. Vor allem der wissenschaftliche Blick und der methodisch-forschende Zugang zu den Themen des Studiums. Dafür wurden spezielle Brückenkurse geschaffen, die den Einstieg in ein Studium erleichtern sollen. Mit diesen Brückenkursen wird v.a. auch dem Problem der anteiligen Anrechnung von Modulen Rechnung getragen, indem es die Zielgruppe befähigt, Kompetenzen unter Beweis zu stellen und dadurch ganze Module angerechnet zu bekommen und somit das Anrechnungspotenzial voll auszuschöpfen.

Die speziell für StuDiT entwickelten Brückenkurse dienen als Vertiefung zu Themen, Inhalten und Methoden, die Sie aus anderen Zusammenhängen oder mit anderen Schwerpunkten schon kennen. Sie verstehen sich als Einführung in verschieden wissenschaftliche Methoden und Forschungsmethoden. Eine eLearning-Phase schließt sich an die Brückenkurse begleitend zum ersten Semester an.

Brückenkurse finden noch vor dem offiziellen Semesterbeginn (Mitte September bis Anfang Oktober) als Wochenkurse statt. Was Sie innerhalb der Brückenkurse erwartet können Sie im Plan des Wintersemesters 2016/17 sehen. 

Benötige ich für das eLearning-Angebot bestimmte Voraussetzungen?

Um die E-Learning Angebote nutzen zu können ist ein Internetzugang und die entsprechende Hardware notwendig.

Was ist eine gleichwertige berufliche Qualifizierung?

Verfügen Sie neben Ihrer Ausbildung im Sozial- oder Gesundheitswesen (Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in, Alten- und Krankenpfleger/in, etc.) über eine anerkannte berufliche Aufstiegsfortbildung im Umfang von 400 Stunden, können Sie nach einem Beratungsgespräch (innerhalb der Diakonatsstudiengänge ist das das reguläre Aufnahmeverfahren) eine Zugangsberechtigung erhalten.

Verfügung Sie nicht über eine solche anerkannte berufliche Aufstiegsfortbildung und auch über keine formale Hochschulzugangsberechtigung, können sie mit einer qualifizierten Ausbildung im erzieherischen und sozialen Bereich und einer berufliche Tätigkeit in diesem Bereich über eine Eignungsprüfung die fachgebundene Zulassung erhalten. Für Baden-Württemberg übernimmt diese Eignungsprüfung im sozialen Bereich die Hochschule Konstanz. Vor der Eignungsprüfung muss eine Beratung durch die Hochschule, an der das Studium angestrebt wird, erfolgen. Die Anmeldung zur Eignungsprüfung kann nicht selbstständig erfolgen.

Ich bin schon Diakonin / Diakon, möchte aber einen Bachelorabschluss.

Für Diakoninnen und Diakone, welche ihre erste und zweite kirchliche Dienstprüfung an der alten Karlshöher Ausbildungsstätte für Diakonie und Religionspädagogik bzw. am Karlshöher Seminar absolviert haben, gibt es ein spezielles Studienangebot (Vorbereitung zur Externenprüfung) zur unmittelbaren Vorbereitung auf die Bachelorprüfung im Studiengang Religionspädagogik. Beginn des Programmes ist der Brückenkurs Theologie und Religionspädagogik.

Personen mit der 2. Kirchlichen Dienstprüfung, jedoch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung, wenden sich zur individuellen Beratung an die Mitarbeiterinnen im StuDiT.

Was wird mir angerechnet?

Je nach Berufsausbildung oder Studium werden für StuDiT Kompetenzen angerechnet:

  1. Es gibt zum einen die pauschale Anrechnung von wenigen Modulen durch außerhochschulisch erworbene Kompetenzen für staatlich anerkannte Erzieherinnen/Erzieher (Frühkindliche Bildung / Jugend- und Heimerziehung). Den dafür notwendigen Antrag und eine Anleitung erhalten sie am Ende des Kompetenzfeststellungsworkshops zu Beginn des Wintersemesters im Rahmen der Brückenkurse.
  2. Zusätzlich zur o.g. pauschalen Anrechnung gibt es für die Zielgruppe der staatlich anerkannten Erzieherinnen/Erzieher die Möglichkeit diese pauschale Anrechnung von Modulen durch zusätzliche Teilnahme an den knapp dreiwöchigen Brückenkursen mit anschließender E-Learning-Phase voll auszuschöpfen.
  3. Eine individuelle Anrechnung ist für Personen möglich, die bereits eine Ausbildung im Bereich Gesundheit/Soziales oder Religionspädagogik/Theologie absolviert haben. Der zweiteilige Workshop zur Kompetenzfeststellung und die knapp dreiwöchigen Brückenkursen bereiten Sie darauf vor, wieviel Anrechnung Sie beantragen wollen, bzw. Sie erhalten eine Einschätzung von Seiten des StuDiT-Teams wie viele Module Sie sich voraussichtlich anrechnen lassen können.

Die Entscheidung über die Anrechnung liegt beim Prüfungsamt, bzw. den entsprechenden Studiengangsleitungen.

Kann ich auch ohne Anrechnung von Kompetenzen in individueller Geschwindigkeit studieren?

Ein Studium in individueller Geschwindigkeit ist auch ohne Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen im Rahmen von StuDiT möglich.

Wann finden Kompetenzfeststellungsworkshops statt?

Allgemein an einem Studium interessierte Personen haben einmal Jährlich die Möglichkeit sich über die Anrechenbarkeit ihrer Kompetenzen zu informieren und sich damit mit der Möglichkeit eines Studiums auseinander zu setzen. Dieser kostenpflichtige, zweitägiger Workshop zur allgemeinen Kompetenzfeststellung am Institut für Fort- und Weiterbildung findet im März statt. Am ersten Tag des Workshops lernen Sie Ihre für ein Studium relevanten Kompetenzen zu identifizieren und durch einen Vergleich mit dem Deutschen Qualifikationsrahmen deren Reichweite einzuschätzen. Im zweiten Teil erstellen Sie Ihr persönliches Kompetenzportfolio, das an vielen Hochschulen für einen Antrag auf Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen benötigt wird.

Für Studierende an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg, die im StuDiT studieren, wird im Rahmen der Brückenkurse ein weiterer zweitägiger Kurs angeboten, der auf das Studium an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zugeschnitten ist.

Wie plane ich meine Vorlesungen?

Die Studien- und Prüfungsordnung regelt durch die Experimentierklausel das Vorbelegungsrecht von Studierenden im Rahmen von StuDiT.

Durch die Vorverlegung der Semesterplanung können schon zum Ende des Semesters die Vorlesungen des nächsten Semesters belegt werden. Studierende von StuDiT erhalten hierfür eine gesonderte Information und können somit flexibel ihre Vorlesungen planen. Einzig bestimmte Modulreihenfolgen sind zu beachten.

Weitere Fragen

... beantworten gerne die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen:

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