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Band3

Band 3

Norbert Collmar/ Annette Noller: Menschenwürde und Gewalt. Friedenspädagogik und Gewaltprävention in Sozialer Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik, Stuttgart 2006. [230 Seiten]

Das Buch ist im Zusammenhang der "Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt" entstanden.
Gewalt ist vielgestaltig. Sie steht in einer spannungsvollen Beziehung zur Ethik der Menschenwürde, die als Grundlage des sozialstaatlich organisierten Gemeinwesens gelten kann. Viel diskutiert sind die Ursachen von Gewalt und die Ansätze ihrer Überwindung. Die hierzu gesammelten Beiträge fragen nach Ursachen von Gewalt, nach präventiven und friedenspädagogischen Strategien gegen Gewalt und stellen diese in Beziehung zur Ethik. Gefragt wird nach der Bedeutung von christlichem Glauben und interreligiösem Dialog für Gewaltprävention.

Beiträge entstammen den Federn von Micha Brumlik, Günther Gebhardt (Stiftung Weltethos),  Gunther Klosinski, Gottfried Orth oder von ProfessorInnen der Evangelischen Hochschule.

 

Inhalt

 

  • Annette Noller/ Norbert Collmar: Vorwort.

Theologische und ethische Perspektiven zu Gewalt und Gewaltprävention.

 

  • Micha Brumlik: Weltbürgerliche Tugend im Zeitalter der Globalisierung: Menschenrechtliche Bildung und globales Gedächtnis.
  • Annette Noller: Menschenwürde – Interpretationen einer Fundamentalnorm gegen Gewalt.
  • Norbert Collmar: Wo Gerechtigkeit und Friede sich küssen. Zur Theologie und Pädagogik des Shalom.
  • Gottfried Orth: Die Provokation des Shalom – Hinführungen zu einer Praktischen Theologie des Shalom.
  • Günther Gebhardt: Interreligiöser Dialog als Weg zum Weltfrieden. Das Projekt Weltethos.

Gewalt und Gewaltprävention: Sozial und humanwissenschaftliche Perspektiven.

 

  • Uwe Painke: Definitionen der Gewalt. Interdisziplinäre Zugänge zum Gewaltbegriff und Analyse seiner gesellschaftlichen Funktion.
  • Gunther Klosinski: Ursachen von Gewalt und Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen.
  • Dagmar Preiss: Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen und jungen Frauen.
  • Ute Hennige: Krieg: Frauen als Überlebende.
  • Klaus Dörner: Institutionelle Gewalt. Probleme stationärer Unterbringung.
  • Hubertus von Stackelberg: Musik und Gewalt – verhängnisvoller Zusammenhang oder charmante Symbiose? Historische Vergleiche und soziologische Erklärungsversuche.
  • Beate Aschenbrenner-Wellmann: Ethnosozialarbeit, interkulturelles Lernen und Diversity . Management als Bausteine für globale Verständigungsarbeit und Gewaltprävention.


Perspektiven für die Praxis: Gewaltprävention und Friedenspädagogik.

 

  • Stefanie Seehars: Konfliktbearbeitung als Gewaltprävention.
  • Jörg Lohrer: Glaube gegen Gewalt – Gewaltprävention für Jugendliche.
  • Katja Baur: Jugendliche sind cool, individuell und international – ebenso fromm, friedlich und sozial? Wie christliche und muslimische Jugendliche durch interreligiöse Dialoge zu Friedensstiftern ausgebildet werde können.
  • Donalds Bieß: „Haus des Jugendrechts“. Ein Modell optimierter behördenübergreifender Zusammenarbeit.
  • Monika Barz/ Solmaz-Aksu Yagci: Platzverweis – Strategien gegen häusliche Gewalt.
  • Stephan Burghardt: „Und bist du nicht willig…“ Männliche Gewalt hat viele Gesichter, ihre Überwindung auch.
  • Birgit Susanna Dinzinger: FRIEDENS-KUNST. Flüchtlingsfrauen in der Staatsgalerie Stuttgart.
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